logo

JTFS 2017

Schwärmen

AG Theater Rämibühl / ZH 

Die Tage und Nächte, welche eine Gymi-Klasse am Golf von Neapel verbringt, werden zu einer in jeder Beziehung heissen Zeit für alle. Die Sehnsüchte, o enen Fragen, Träume und Albträume der 22 SchülerInnen, doch auch der beiden beteiligten Lehrer, prallen in einer Situation aufeinander, in der man sich nicht ausweichen kann. Gefühle und Fantasien kommen zum Ausbruch – wie der Vesuv ...

Schellenursli

Junge Bühne Bern / BE

Hoch oben in den Bergen, weit von hier, da wohnt ein Junge, so wie ihr. Und
die Flurinas, was machen die denn genau? Dürfen die nur schauen? Und dann versuchen, das Büblein mit der grössten Glocke abzukriegen? Dies fragt sich die Junge Bühne Bern und nimmt sich den Klassiker «Schellenursli» vor, um ihn den Hang hinuntersausen zu lassen. Keine Glocke ist zu gross für den fleissigen und etwas überdrehten Ursli.

Wohin du mich führst 

Junges Theater Basel / BS

«Lass die Leine locker und der Hund führt dich zu seinem Besitzer.» Mit diesem Satz endet die Langeweile Assafs während seines Ferienjobs. Denn kaum hat er den Auftrag übernommen, wird er auch schon in eine ihm vollkommen fremde Welt hineingezogen. Der Hund – der eine Hündin ist – führt ihn zu Menschen, die den Besitzer– der eine Besitzerin ist – kennen, aber nicht verraten können oder wollen, wo sie steckt. Der anfängliche Widerwille gegen den Auftrag verwandelt sich in einen Wettlauf.

Herz voll Hoffnung

Atelier Theater Meilen / ZH

Die Inszenierung arrangiert eine Begegnung im Theater. Sie schärft unseren Blick für Verbindendes zwischen Menschen unter- schiedlichster Abstammung. Wahre, leichte und tragische Geschich- ten verdichten sich, lassen die ZuschauerInnen in berührender Weise zu Zeugen davon werden, wie diese Aufbrüche den jungen Menschen zum Schicksal wurden.

Vortex

Liceactor Locarno / TI

SchülerInnen wollen den Ordnungssinn stärken, klare Strukturen im Alltag zelebrieren und neue Einigkeit soll sie darin bekräftigen. Die Gruppe wird taub für jegliche Kritik. Gegen alles, was sie noch verunsichern könnte, kapseln sie sich in sektenartigen Strukturen ab. Zwischenmenschliche Beziehungen arten aus und einzelne Individuen setzen sich mit Kraft durch. Totalitarismus entsteht und bringt das Ende der Freiheit mit sich.

AUS | DEM | TAKT

Jugendtheater Willisau / LU 

Seit Kurzem wird alles gleichförmig dem Diktat der Effizienz unterworfen. Die Tage der Menschen lassen keinen Platz mehr für das Mädchen, das alleine in der Ruine des Amphitheaters wohnt. Nur ein durchgetaktetes Leben ist ein gutes Leben. Doch was ist das für ein Takt? Wer schlägt wessen Takt an? Und was geschieht mit einem, wenn man taktlos lebt? Mit solchen und ähnlichen Fragen entdecken wir das Geheimnis der Zeit – und dabei die Momo in uns.

Senza Fili

Young Lab - Grande Giro / TI, VD

Elf groteske Charaktere treffen sich auf einer Bühne voller Kostüme, um eine Geschichte zu erfinden: ihre eigene. Ein tragikomischer Chor, der Tanz und Worte kombiniert, um eine Geschichte zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu erzählen. Eine künstlerische Reflexion über den Zustand von jungen Menschen, ihren Ideen, ihren Träume und der Fähigkeit, diese zu realisieren.

JTFS 2016

Flex

Junges Theater Basel / BS 

In FLEX geht es um die Auseinandersetzung von sechs ganz individuellen jungen Frauen mit ihrem Leben. Sie stehen aber weder für alle Frauen, noch versuchen sie "die Männer" zu erklären. Mit der Grundeinsicht, dass das "Hübsche-Mädchen-Spiel" nicht zu gewinnen ist, schlagen sie eine Brücke zum Publikum, welches sich vielleicht mit ihnen einen kleinen Schritt in Richtung Gleichstellung zwischen Frau und Mann bewegt hat ...

Il n'y aura jamais...

l'Atelier Théâtre SmK / NE

Die Jugendlichen zeigen die Märchenparodie von Claude Liénardüber den gelangweilten König, der eigentlich nur will, dass sein Volk ihn liebt, in einem wechselnden Rollenspiel.

Verstrahlt

Freifach Darstellendes Spiel Kantonsschule Wettingen / AG

Die Jugendlichen zeigen Heinrich von Kleists historisches Ritterschauspiel. Parallel zur Handlung unterhält sich ein Teil der SpielerInnen auf einer Metaebene über das Stück und übersetzt dieses in eine moderne Sprache. Damit helfen sie dem Publikum, der Handlung zu folgen: Das Käthchen ist ohnmächtig seiner Traumwahrheit ausgesetzt, Kunigunde handelt strategisch und der wackere Graf vom Strahl ist irritiert.

Monster

Playstation Luzerner Theater & Voralpen Theater, LU

Ducks Leben ist eine einzige Überforderung. Seit ihre Mutter gestorben ist, lebt sie allein mit ihrem Vater. Dieser leidet an Multipler Sklerose, raucht deswegen konstant Gras und verbringt die Nächte vor dem Computer. Nun hat sich das Jugendamt angekündigt und die Dinge drohen komplett aus dem Ruder zu laufen. Kurz entschlossen entwickelt Duck einen aberwitzigen Plan, der alle Beteiligten in ein Chaos aus haarsträubenden Lügen und verwirrenden Begegnungen verstrickt.

Wir weinen nicht.

Theaterkurs der Kantonsschule Zürich Nord / ZH

Junge Zwillingsbrüder, die im Zweiten Weltkrieg von ihrer Mutter zu ihrer verarmten Grossmutter aufs Land geschickt werden, versuchen in einer zerrütteten Welt voller Grausamkeit und Opportunismus zu überleben. Die zwei erlegen sich dabei einen klaren Verhaltenskodex auf: sich mit Übungen geistig und körperlich abzuhärten und ihr Training akribisch zu dokumentieren.


Wunderland

„Sorry, eh!“ am Schauspiel Leipzig / D

Die Stadtfiguren in WUNDERLAND sind junge Menschen auf der Suche nach dem Sinn ihres Seins. Sie sind gefangen in einer unbändigen Sehnsucht, einem ständigen „Warten auf“ und einer beinah unerträglichen Einsamkeit, die sich in ihren Körpern, ihrem Denken und ihren Vorstellungen äussern.





S'ka Problem

Jugendclub Schlachthaus Theater Bern mit Jugendclub Quendra Multimedia Priština / BE

Sie kennen sich von Kindesbeinen an und haben sich noch nie gesehen. Sie schreiben sich und träumen voneinander. Sie leben in Priština und Bern. Sie pfeifen auf Grenzen und Verbote. Sie sind jung und schön und wollen sich besuchen. S’ka Problem – Kein Problem!

JTFS 2015 

Seifenoper

Junge Oper, Theater Basel / BS

Mit vornehmem Dilettantismus probt das Personal im Hause des reichen, etwas verrückten Waschmittel­ herstellers die Zauberflöte von Mozart – und das, weil der Hausherr Opern über alles liebt. Doch dahinter brodeln Intrigen, üble Machenschaften und heimliche Schlammschlachten von Liebe, Hass und Machtgier. Bis sich der Vorhang endlich öffnet, ist viel Schaum durch die Leitungen geflossen ...

Nüt so grässlechs. 

NÜSOGRÄ / SO

Zu einer Zeit als Elvis Presley «love me tender» singt, die Waschmaschine eine neue technische Errungenschaft ist und noch kein Mensch den Mond betreten hat, finden drei junge Paare die Liebe, beschliessen die Ehe und gründen Familien. Zwei Generationen später lässt sich eine junge Frau von diesen Paaren erzählen, wie es damals war mit Liebe, Beziehung und Sexualität.


Strom

Junges Theater Basel / BS

Cédric bringt alle in seiner Umgebung gegen sich auf. Seine Scherze sind daneben und auch vor körperlichen Übergriffen schreckt er nicht zurück. Besonders Sam kommt bei ihm immer wieder dran. Sam ist "ein kleiner Gandhi". Er will nicht zurückschlagen: "Dann bin ich ja nicht besser als er." Aber es muss etwas passieren – findet zumindest Sams grosse Schwester...


Anne

Junges Schauspiel Frankfurt / D

In ihrem Versteck in einem Hinterhaus in Amsterdam erkämpft sich Anne Frank ein Stück Freiheit, indem sie über ihren schwierigen Alltag, ihre Nöte und über die politische Situation im 2. Weltkrieg schreibt. Mit Hilfe ihrer Beobachtungsgabe und ihrer Fähigkeit zur Selbst­reflexion entwickelt Anne nicht nur Überlebensstrate­gien: Anne bewahrt sich ihre Würde und ringt um ihr Glück, bis zuletzt.

Laut!

Die Wölfinnen / ZH

Auf der Bühne werden drei Geschichten erzählt. Drei junge Frauen ringen mit Worten und kämpfen mit Emoti­onen, Fäusten und Tritten, Bewegungsabläufen und Materialien. Verhandelt werden innere und äussere Reibungen, Unzufriedenheit mit der Gesellschaft und der Welt. Grenzen werden gesucht, gefunden und über­wunden.

freischwimmen

Junges Theater Tuchlaube / AG

«Wenn alles möglich ist, haben wir dann noch einen Grund gegen etwas anzukämpfen? Es scheint, als hätten wir ein Problem. Das Problem, dass wir keines haben!» Sechs junge SchauspielerInnen setzen sich durch Tanz und Theater mit einer existenziellen Herausforde­rung der Generation Y auseinander: Dem Willen zur Rebellion in einer Gesellschaft in der alle Möglichkeiten offen stehen.

NONSPACE

Schulklasse 5e, Gym. Leonhard / BS 

Das Jahr 2072. Die Schweiz ist nicht mehr nur ein poli­tisch korrektes, neutrales und bergiges Land, sondern eine Stadt. Eine riesige, ächendeckend besiedelte Stadt: Helvetic City. NONSPACE nimmt den populistischen Diskurs der vergangenen Ecopop­-In­itiative auf, den Dichtestress und die Revolution der Systemverlierer. Das Spiel mit einer möglichen Zukunft, die fernab ist von unseren Wünschen.

Hamlet.

Compagnie du Préau, La Traverse / GE

Basierend auf Shakespeares Text entstehen Aus­sagen von jungen SchauspielerInnen, welche sich an das Hier und Jetzt und an ihre Generation richten. Die Stim­men der Protagonisten finden durch die jungen Schau­spielerInnen einen Ausdruck. Dadurch ergeben sich Situationen, die berühren, zum Nachdenken anregen und Gefühle wecken. So erzählen sie eine Geschichte, die heute noch aktuell ist.

JTFS 2014

La Maison d'Antan

Compagnie L'Alakran / GE

Die Fabel von J.L.Stevenson «Das Haus im Eldwald» stellt den Erwachsenen die Jugendlichen, die sie einmal waren, gegenüber; die Sprechenden vis-à-vis den Träumenden. Ein Junge sucht im Eldwald Erlösung und findet ein verzaubertes Haus voller Erwachsener mit bedrohlichen Forderungen.


Sagt Lila

Junge Marie / AG

«Sagt Lila» handelt von einer aussergewöhnlichen Liebe. Einer Liebe, die erstaunt, verletzt und sprachlos macht – statt Händchenhalten: radikale erotische Versprechungen. Lilas Liebeskonzept ist so überraschend wie auch verstörend.




Frühlingserwachen

Junges Theater KEN / ZH

Mälchi ist der King. Der King mailt ein Pornofilmchen, mit angeblich ihm in der Hauptrolle. Doch leider landet der Film nicht nur bei seinen Freunden, sondern auch bei Rektor Sonnenmatter.
Wendla wird schwanger. Der Vater? Mälchi. Spätestens jetzt wird klar, es kann kein Happy End geben. Das Ganze endet auf dem Friedhof. Da tauchen zwei irdische Engel auf.



Othello

Junges Schauspiel, Theater Basel / BS

Ein Mohr oder Maure – so sicher ist das nicht mehr – zieht als Feldherr für Venedig in die Schlacht – und siegt. Ein Ausländer, Farbiger, Muslim als Hero der westlichen Kulturmetropole? Oder war er doch ein Christ? Othello stellte die Nation in der Lagune vor eine Zerreissprobe. Hass, Rassismus, Liebe. Neid gegenüber dem ranghohen Kollegen, Eifersucht unter treuen Partnern. Die sich entwickelnde Bosheit wird nur von der Kreativität der Intriganten übertroffen.

One Dream Later

Jugendclub SCHEIN_WERFER / AG

«one dream later» ist eine Tanzperformance von und mit neun im Aargau lebenden Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren. Sie wirbeln, fallen, liegen, kämpfen, singen, schweigen und diskutieren, worum ihre Welt sich dreht, und gewähren dem Publikum damit einen seltenen Einblick in ihre ganz eigene Zwischenwelt.

Love Life Reality

KarateMilchTiger_unplugged / DE

Liebe. Leben. Wirklichkeit. Es geht um Chancen. Lassen sich alle Träume verwirklichen? Wie lebt es sich mit unerfüllbaren Wünschen? Im Kern geht es um die große Sehnsucht nach Leben, nach Lieben und Geliebtwerden. Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung stehen ebenso hoch auf der Rangliste der Identitätssuchenden. Doch daraus ergeben sich Konflikte. Will ich frei und unabhängig sein oder mich eher an eine Beziehung binden?

Dropbox

Schulklasse 2b, WBS Leonhard / BS

Die WBS-Klasse 2b der Leonhardschule zeigt mithilfe von Kartons assoziative Auszüge aus ihrem Alltag sowie Sequenzen von Traum- und Wunschvorstellungen.

WIR.LEBEN.ZWEI.PUNKT.NULL

SpeiserStereo / BS

Ein Container, zwei Geschwister und viel Müll. Mit viel Körpereinsatz begeben sich Schwester und Bruder tanzend, rennend und schleichend auf die Suche nach dem Leben.Zwei.Punkt.Null. Ein verspielter und persönlicher Blick auf das Zusammenhalten, das Zusammengehören, das Zusammenleben – was man sich ja bekanntlich nicht immer einfach macht.